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Newsletter 01/13
Rückblick zur Veranstaltung: Material Compliance in der Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie

    Am 28. November 2012 begrüßten wir rund 80 Gäste namhafter Hersteller und Zulieferunternehmen aus der Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie in Saarbrücken, um den geeigneten Weg durch den Vorgabendschungel von REACH, RoHS, IMDS etc. zu diskutieren.

    Verastaltung Material Compliance Veranstaltung tec4U
    Veranstaltung tec4u Veranstaltung tec4u

    Diese materialspezifischen Vorgaben reglementieren die Verwendung von Materialien und Substanzen innerhalb der Herstellung von Automobilen und Nutzfahrzeugen. Im Rahmen der Veranstaltung sind die Referenten unter anderem folgenden Fragestellungen nachgegangen:

    • Wie bekommt man den Vorgabendschungel zurechtgestutzt?
    • Was können kleinere und mittelständische Unternehmen tun, die weniger personelle und finanzielle Ressourcen für die Umsetzung haben?
    • Wie schaffen wir es zukünftig alle Änderungen und neuen Substanzen mit Bedeutung für die eigenen Produkte im Blick zu haben?
    • Gibt es überhaupt eine 100% Compliance?

    Nach der Begrüßung durch Stefan Nieser und dessen anschließender Vorstellung von tec4U richtete Annegret Kramp-Karrenbauer, Ministerpräsidentin des Saarlandes und Schirmherrin der Veranstaltung, ein digitales Grußwort an die Teilnehmer, in welchem sie die Wichtigkeit der Automobilindustrie für das Saarland betonte. Peter Kunze vom europäischen Automobilverband ACEA und Dr. Karin Oldenburg-Nazaruk von BMW lieferten einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Gesetze, Richtlinien und Herstellervorgaben. Im Anschluss an die juristische Basis erörterte Peter Müller von HP Enterprise Services die Möglichkeiten der Absicherung der gesetzlichen Anforderungen über das IMDS und gab einen Einblick in die Umsetzung im Nutzfahrzeugbereich.

    Der Nachmittag widmete sich ganz der erprobten Handhabung der Anforderungen in der Praxis. Sylvia Aßmann (Robert Bosch GmbH), Sven Huber (Magna Exteriors & Interiors (Germany) GmbH) und Thomas Hacker (Nexans autoelectric GmbH) stellten den Teilnehmern ihre Lösungsansätze für die erfolgreiche Umsetzung der Material Compliance Anforderungen im Unternehmen vor. Auch tec4U selbst war mit einigen Fachvorträgen vertreten und präsentierte prozessseitige Umsetzungsvarianten wie auch hilfreiche Softwareanwendungen. Die Teilnehmer erhielten so Impulse und Tipps für eigene Maßnahmen sowie Lösungsvorschläge für die umfangreichen Kommunikationsanforderungen mit auf den Weg.

    Während den Veranstaltungspausen konnten die Besucher Infostände der Kooperationspartner ECS, dem Branchenforum automotive.saarland wie auch von tec4U besuchen und sich über die Angebote der einzelnen Unternehmen vertiefend informieren. Dieses Dialogangebot wurde ähnlich stark genutzt wie die Möglichkeit, sich persönlich mit Referenten und Zuhörern auszutauschen. Am Ende sprachen alle Beteiligten der Veranstaltung eine sehr gute Bewertung aus.

    Auch wir möchten uns nochmals bei allen Gästen, Rednern und Kooperationspartnern recht herzlich für die Teilnahme bedanken. Alle zusammen haben letztendlich zu dem großartigen Erfolg der Veranstaltung beigetragen.

Neue Gefahrstoffsoftware zur Verwaltung und Auswertung von Sicherheitsdatenblättern

GeMaSyMit unserer neuesten Entwicklung GeMaSy werden Sicherheitsdatenblätter (SDB) sowie die darin enthaltenen Informationen verwaltet und ausgewertet. Nutzer der Software haben jederzeit und ortsunabhängig Zugriff auf ihre Gefahrstoffinformationen im Web und reduzieren somit ihren Verwaltungsaufwand um bis zu 30%. 

Mit GeMaSy haben wir ein webbasiertes Gefahrstoffmanagementsystem entwickelt, mit dem Sicherheitsbeauftragte ihre Gefahrstoffinformationen einfach erfassen und zentral verwalten können. Die mehrsprachige Software erleichtert dadurch die Erfüllung von arbeits- und umweltschutzrelevanten Verpflichtungen und Aufgaben wie:

  • Umsetzung der neuen Gefahrenkennzeichnung GHS (Global Harmonisiertes System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien)
  • Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen und Betriebsanweisungen
  • Nachweis für Kontrollbehörden (Rechtssicherheit)

Neben der Eingabe von Sicherheitsdatenblatt-Informationen können auch weitere sicherheitsrelevante Dokumente wie Betriebsanweisungen, Gefährdungsbeurteilungen und REACH-Registrierungsdossiers hinterlegt werden. Darüber hinaus vereinfacht die Software die Steuerung von Anwendungsfreigaben für die Stoffe.

Im Hinblick auf das SDB-Management ermöglicht die Anwendung nützliche Auswertungen. So kann der Anwender bequem im gesamten Gefahrstoffkataster mittels unterschiedlicher Filteroptionen suchen und Auswertungen bezüglich der Risikopotentiale der Gefahrstoffe oder der Verwendung am Arbeitsplatz durchführen. Die automatische Erstellung der Gefahrstoffsymbole unterstützt bei der Dateneingabe sowie bei der Gefahrenkennzeichnung von Umfüllbehältern nach CLP. Für alle gelagerten Mengen beinhaltet GeMaSy eine Überwachungsfunktion bezüglich der zulässigen Lager- und Verwendungsmengen an Lagerorten, Umfüllstationen oder Bereitstellungsflächen. Zudem gewährleistet das System die Rückverfolgbarkeit des Sicherheitsdatenblatts zum Hersteller und/oder Lieferanten sowie zum Einsatzort der Gefahrstoffe am Arbeitsplatz.

GeMaSy

GeMaSy bietet Ihnen folgende Vorteile:

  • Vereinfachte Dateneingabe und ortsunabhängiger Zugriff auf Gefahrstoffinformationen
  • Reduzierter Verwaltungsaufwand für die Sicherheitsinformationen (bis zu 30%).
  • Mitarbeiter haben weniger Rückfragen, da sie die Informationen jederzeit einsehen können
  • Audits sind schneller und effektiver vorbereitet
  • Der Sicherheitsbeauftragte erhält mehr Transparenz über den Einsatz von Gefahrstoffen in seinem Betrieb

Ergänzt man GeMaSy mit der Materialdatenkommunikationssoftware MDS.web, können die Sicherheitsdatenblätter über das Kommunikationsmodul von MDS.web bei den Lieferanten angefragt werden. Die Lieferanteninformationen, der Kommunikationsstatus der SDB-Anfrage wie auch das Sicherheitsdatenblatt (pdf) werden hierbei im MDS.web visualisiert und automatisch in GeMaSy übertragen. Dies garantiert Ihnen die Aktualität der Informationen im Gefahrstoffkataster.

Weitere Informationen: www.gefahrstoff-software.com | www.mdsweb.de

Fünf Jahre REACH – ein Grund zum Feiern?

5 Jahre REACHDie europäische Chemikalien-Verordnung REACH feierte in 2012 bereits den fünften Geburtstag. Mit jedem Jahr sind die REACH-Anforderungen gewachsen und weitere Gesetze und Regelwerke, die sich auf die REACH-Verordnung beziehen, nehmen gleichermaßen ständig zu. Es ist also nicht verwunderlich, dass zu diesem Wiegenfest keine rechte Feierstimmung aufkommen will. Der Jahrestag bietet zumindest einen guten Anlass, ein erstes Resümee über dieses halbe Jahrzehnt zu ziehen.

Mit Inkrafttreten der REACH-Verordnung im Juni 2007 inklusive des Credos „Keine Daten kein Markt“ fiel der Startschuss für die systematische Erfassung aller chemischen Substanzen, die sich im EU-Raum befinden. Um dieses Ziel möglicherweise vollständig zu erreichen, werden allerdings noch mehrere Jahrzehnte ins Land gehen.

Lenkt man den Blick zurück in die Zeit, als REACH laufen lernte, sieht man folgendes Szenario: Bis zum Ablauf der ersten Registrierungsphase im Jahr 2010 wurden über 25.000 Registrierungsdossiers bei der europäischen Chemikalienagentur in Helsinki (ECHA) eingereicht. Die gesetzliche Vorgabe verpflichtet die ECHA zu überprüfen, dass mindestens 5% dieser Dossiers mit den Anforderungen übereinstimmen. Bei der Überprüfung zeigte sich aber: Die überwiegende Anzahl der Dossiers enthalten sowohl formale als auch inhaltliche Fehler. Bis zum Ende der zweiten Registrierungsphase im kommenden Jahr für Substanzen, von denen Importeure zwischen 100 t und 1000 t im europäischen Markt in Verkehr bringen, wird eine ähnlich hohe Anzahl von Dossiers erwartet. Das Erwachsenwerden von REACH scheint noch einige Stolpersteine zu beinhalten.

REACH Umsetzung: Vorsicht Stolpergefahr!

Ein oftmals angemerkter Kritikpunkt seitens der Umweltverbände ist das langsame Anwachsen der SVHC- (Subsances of Very High Concern) Kandidatenliste auf heute erst 138 Substanzen, obwohl die Kriterien zur Aufnahme von mindestens 2.500 Substanzen erfüllt werden. Nach Aussage des Direktors der Chemikalienagentur Geert Dancet ist dieser Umstand der Tatsache geschuldet, dass es Aufgabe der Mitgliedsstaaten und der EU-Kommission ist, neue Chemikalien vorzuschlagen. Die Geschwindigkeit dieses Prozesses muss sich erst einpendeln, zumal im Gegenzug die aus der Kandidatenliste resultierenden Substanzen zur Zulassung von der EU-Kommission bestimmt werden. Dass die Industrie selbst bemüht ist, die Entwicklung der Kandidatenliste wie auch deren Übergang in den Annex XIV (Annex der Stoffe, die eine besondere Zulassung benötigen) unternehmensverträglich zu gestalten, ist schon lange kein Geheimnis mehr - und die Begründungen der Industrie sind nicht minder logisch. Mit jeder Änderung der SVHC-Liste muss der Produzent beziehungsweise Importeur alle Lieferanten bezüglich der im Produkt befindlichen SVHC anfragen. Die in der REACH-Verordnung aufgeführte Verpflichtung des Lieferanten, selbstmotiviert eventuelle SVHC-Gehalte anzugeben, ist praxisferner denn je. Denn die letztendliche Produkthaftung, auch hinsichtlich der REACH-Konformität, bleibt bei den Produzenten beziehungsweise Importeuren.

Die übergeordneten Stolpersteine für den REACH-Nachwuchs liegen oftmals in folgenden Gegebenheiten:

  • Die Unternehmen haben keine ausreichenden Prozesse, die vorgeben, wie beispielsweise mit Kundenanfragen umzugehen ist. 
  • Die Vertriebsmitarbeiter sind nicht genügend über die Thematik informiert, um schon beim ersten Kundengespräch ein Statement abgeben zu können.
  • Die Entwickler können nicht nachzuvollziehen, welches Produkt von welchem Zulieferer (mehrere Lieferanten für ein Produkt), mit welchen Inhaltsstoffen bis wann und in welcher Anwendung (Mehrfachnutzung in unterschiedlichen Produkten) eingesetzt wird. Alles wichtige Informationen, um Aussagen über die REACH Compliance der Produkte zu treffen. 

REACH Pflichten: Geeignete Prozesse und Software können helfen

Die große Frage bei der Umsetzung von REACH lautet also: Wie können die unterschiedlichen Industriebeteiligten, vom Produzenten bis hin zum Handelsunternehmen, den REACH-Anforderungen und der damit verbundenen Kommunikationsanforderung gerecht werden?

Unternehmen, die sich dem Thema bereits ganzheitlich annehmen, erarbeiten als Basis für die Umsetzung eine REACH-Unternehmensrichtlinie. Ein eingesetzter REACH-Koordinator steuert darüber hinaus die REACH-Prozesse in den betroffenen Abteilungen (Einkauf, Vertrieb, Qualität, Logistik, Umwelt, Arbeitssicherheit…), überprüft die Ergebnisse und berichtet an die Vorgesetzten.  Dies erfolgt oftmals in Form eines halbjährigen Compliance-Berichtes an die Geschäftsführung. Bei der Sammlung aller relevanten Informationen sollte unterstützend eine Software eingesetzt werden, die es erlaubt, Materialdaten zu kommunizieren, auszuwerten und zu archivieren - möglichst mit integriertem Gefahrstoffkataster.

REACHDie Aufgaben einer solchen Software sind allerdings vielschichtig und deren Akzeptanz ist unabdingbar mit der hinterlegten Kommunikationsstrategie verbunden. Denn Fakt ist: REACH betrifft jeden, der innerhalb der EU Stoffe, Zubereitungen und Erzeugnisse herstellt, importiert und/oder handelt, und, -entgegen weitläufiger Meinung- nicht nur die Stoffhersteller und Importeure. Dennoch bearbeiten viele Unternehmen, die gemäß REACH die Rolle des Downstream User (DU) einnehmen, das Thema nur beiläufig. Daher ist es umso wichtiger, im Rahmen der IT-gestützten Lieferantenansprache den Zulieferer als erstes thematisch abzuholen. Eine geeignete REACH-Kommunikationssoftware erlaubt die Statusabfrage beim Lieferanten kombiniert mit einem formulierten Hilfsangebot, um den Lieferanten bei der Darstellung der REACH Compliance zu unterstützen. Beim Einsatz von Software, die lieferantenunspezifisch eine unmittelbare Materialdeklaration aller Teile auf „Periodensystemebene“ fordert, wird man im Ergebnis eher den Lieferanten verlieren, als die erforderliche Anzahl an eingehenden Materialdatenblättern (MDS) zu erhalten.

Zu den verschiedenen REACH-Pflichten gehört, neben der eigentlichen Bestätigung der „REACH Compliance“ entlang der Lieferkette, auch die Kommunikation von Sicherheitsdatenblättern (SDB). Auch für diese Aufgabe ist eine Software, die SDB-Informationen kommunizieren und dokumentieren kann, heute unerlässlich. Der größte Erfolg wird sich dabei einstellen, wenn die SDB-Anfrage in die allgemeine Materialdatenkommunikation integriert wird. Abgesichert durch eine geeignete Software und ergänzt mit ein wenig Implementierungsaufwand können Unternehmen so ihre REACH-Anforderung stemmen und sind gleichzeitig für externe Audits gewappnet.

Der Weg zur REACH Compliance

Wie sieht nun der Weg zur REACH Compliance im Detail aus? Der erste Schritt ist die Erstellung und Integration eines Prozesses zur Materialdatenkommunikation. Dieser beginnt mit einer Statusanalyse, in der unter anderem folgende Prozesse hinterfragt werden:

  • Informationsmanagement
  • Lieferantenverträge / AGB
  • Produktbeschaffung
  • Lieferantenmanagement
  • Qualitätsmanagement
  • Dokumentenmanagement / Interne Audits

Basierend auf den Ergebnissen ist es möglich, den erforderlichen Materialdaten-Dokumentationsprozess aufzubauen. Folgende Punkte sind darin enthalten:

  • Sicherstellung der Rechtsposition zur Anforderung der Materialdaten beim Lieferanten
  • Lieferantenmanagement und -qualifizierung innerhalb des Prozesses
  • Schaffung einer Informationsplattform zum Austausch der Materialdaten
  • Ermittlung des unternehmensspezifischen Sollstandes zur Material Compliance (Gesetze, Verordnungen, Richtlinien, Kundenanforderungen,..)
  • Schaffung eines internen Prozesses zur Verifizierung der Lieferantendaten und zum Abgleich von Iststand und Sollstand (Vorgaben)
  • Integration dieser Prozessbausteine in die Unternehmensprozesse

Erfahrungsgemäß steckt die materialspezifische Dokumentation vor allem von Zukaufteilen in vielen Unternehmen noch in den Kinderschuhen. Gerade bei mittelständischen Herstellern sind die Lieferantenbedingungen meist nicht dazu geeignet, rechtsverbindliche Aussagen über die in den Produkten verwendeten Materialien zu erhalten. Eine entsprechende Anpassung der Verträge wird von vielen Lieferanten allerdings mit großem Unverständnis aufgenommen und oft zuerst energisch zurückgewiesen. Daher bedarf es eines längeren Aufklärungsprozesses innerhalb der Lieferantenentwicklung, um die Lieferanten von der Notwendigkeit zu überzeugen. Auch hier gilt: Ein Kind lernt das Laufen am Besten an einer Hand! Beim Kauf einer REACH-Software sollte daher darauf geachtet werden, dass die Anwendung diesen Prozess der Lieferantenentwicklung unbedingt unterstützt.

REACH: Was gibt es Neues und wie geht es weiter?

Seit dem 19.12.2012 stehen 138 Stoffe auf der REACH-Kandidatenliste. Bis Ende 2020 soll die Liste nach Aussage von EU Kommissar Janez Potočnik auf bis zu 400 besonders besorgniserregende Stoffe anwachsen.
Link zur aktuellen REACH Kandidatenliste:
http://echa.europa.eu/de/view-article/-/journal_content/b5d76d7f-7b28-4081-bd5c-9500e01e1ab2

Am 17. Januar 2013 hat die ECHA empfohlen, weitere 10 SVHC Substanzen in das Verzeichnis der zulassungspflichtigen Stoffe (REACH Anhang XIV) aufzunehmen: Mehr dazu unter: http://www.echa.europa.eu/view-article/-/journal_content/title/echa-recommends-10-svhcs-for-authorisation

Unter folgendem Link findet sich das Arbeitsprogramm der ECHA für 2013:
http://www.echa.europa.eu/documents/10162/13608/work_programme_summary_2013_en.pdf

Der Nationale Normenkontrollrat, das Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, das Umweltbundesamtes und der Verbands der Chemischen Industrie haben eine Schwachstellenanalyse der Registrierungspflichten durch REACH durchgeführt und die Ergebnisse im November 2012 veröffentlicht. Die Studie kann hier heruntergeladen werden:
http://www.normenkontrollrat.bund.de/Webs/NKR/DE/Publikationen/publikationen.htm

Die ECHA hat am 23. Oktober 2012 einen Vorschlag zur Aktualisierung des fortlaufenden Aktionsplans der Gemeinschaft (CoRAP) für den Zeitraum 2013-2015 ausgearbeitet. Der Planentwurf enthält 116 Stoffe, die von den Mitgliedstaaten nach dem Verfahren der Stoffbewertung der REACH-Verordnung überprüft werden sollen.
http://echa.europa.eu/documents/10162/6018152/na_12_47_corap_de.pdf

Wettbewerb Unternehmen Familie 2012: Auszeichnung für tec4U

Unternehmen Familie 2012tec4U ist beim Wettbewerb „Unternehmen Familie 2012“ als „familienfreundliches Unternehmen“ ausgezeichnet worden. Diesen Wettbewerb hatte die IHK Saarland gemeinsam mit der Handwerkskammer des Saarlandes (HWK) und der Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände (VSU) ausgelobt, um saarländische Unternehmen und Institutionen für vorbildliche familienorientierte Personalpolitik auszuzeichnen.

Familienfreundliches Handeln in Wirtschaft und Politik wird zunehmend wichtiger. Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, der das Saarland früher und stärker trifft als andere Regionen, wird die Saarwirtschaft künftig noch mehr auf Fach- und Führungskräfte angewiesen sein.

Bei der Festveranstaltung zur Prämierung der Wettbewerbsgewinner würdigte Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer in ihrer Ansprache die Innovationskraft der Unternehmen: „Familienfreundlichkeit ist das Zukunftsthema sowohl für die Betriebe als auch für unser Land insgesamt. Nur so können wir dem sich anbahnenden Fachkräftemangel entgegenwirken.  Wie der Wettbewerb „Unternehmen Familie 2012“ zeigt, ist es in Unternehmen auf hervorragende Weise gelungen, das Thema frühzeitig zu erkennen und beispielgebend anzugehen. Mit der Auszeichnung dieser Betriebe schaffen wir Öffentlichkeit für Best-Practice-Beispiele, die dem Ziel, den Standort Saarland als familienfreundlichen Wirtschaftsstandort aufzuwerten, Schubkraft verleihen.“

Durch die Teilnahme am Wettbewerb stellt sich tec4U diesen Anforderungen und engagiert sich für eine familienfreundliche Arbeitszeitgestaltung.